Stärke gegen Gewalt - sich mutig und selbstbewusst zur Wehr setzen!
Gemeinsam ein Zeichen setzen und der Gewalt an Kindern tatkräftig entgegentreten!
Es soll endlich aufhören, dass Kinder - egal ob Mädchen oder auch Jungen - immer wieder Straftätern zum Opfer fallen. Die Hilferufe werden immer lauter, doch die Polizei allein ist dem Ansturm nach Aufklärungsbedarf an Schulen und dem Wunsch nach Schutz oftmals nicht mehr gewachsen. Viele weitere Organisationen vor Ort geben hilfreiche Unterstützung. Doch sowohl Eltern, als auch Kinder haben immer mehr den Wunsch, selbst etwas zu ihrem eigenen Schutz beizutragen. Was kann Ihre Schule tun ?
"Es ist an der Zeit, den eigenen Schutz vor Gewalt selbst in die Hand zu nehmen", sagt der ehemalige Polizeibeamte und Erfolgstrainer Ralf Schmitz vom Sicher-Stark-Team. "Wir können uns nicht mehr allein darauf zurückziehen, dass die Polizei und der Staat für unsere Sicherheit zu sorgen haben - wir müssen uns selbst mit den möglichen Gefahren auseinandersetzen und auch unsere Potentiale erweitern, uns selbst zu schützen und im Ernstfall auch zu verteidigen." Die Worte von Ralf Schmitz, Biographie unter http://www.sicher-stark.de/trainer.html ,lassen seine langjährige Erfahrung erkennen, die er während der Sicher-Stark-Kurse an vielen Schulen gesammelt hat. Seit nunmehr 10 Jahren bietet er mit seinem Team bundesweit Sicher-Stark-Kurse an Schulen an (weitere Infos unter: www.sicher-stark.de ). Seine Trainingsseminare und Kurse basieren auf einem einmaligen und außergewöhnlichen Konzept, das erstaunliche Erfolge vorzuweisen hat: die Eltern, Lehrer und Kinder berichten ihm immer wieder, dass die Kinder weniger ängstlich und wesentlich selbstbewusster mit den unterschiedlichsten Situationen umgehen gelernt haben. Das macht Mut und gibt ihm und dem Team die nötige Motivation, diese Trainings schwerpunktmäßig an Schulen in NRW durchzuführen.
Was aber ist das Besondere an diesen Sicher-Stark-Kursen für Schüler und Schülerinnen an den Schulen?
"Das Entscheidende dabei ist, dass die Mädchen und Jungen sich nicht nur mit einfachen und sehr effektiven Selbstverteidigungstechniken wehren lernen, sondern dass sie zunächst geschult werden in ihrer Fähigkeit, Gefahren zu erkennen, diese zu vermeiden und sich mit Selbstbewusstsein und Stärke sowohl verbal, als auch mit Gestik, Mimik, ihrem Auftreten und wenn das alles noch nicht ausreicht auch mit Selbstverteidigungstechniken zu behaupten und zu wehren.
Danach werden die Kinder einer realitätsnahen Situation ausgesetzt, in der sie das Gelernte umsetzen. In diesem abschließenden "Realitäts-Check" können die Kinder erleben: im Ernstfall bin ich nicht mehr hilflos und ohnmächtig ausgeliefert, sondern kann mich erfolgreich wehren. Dieser "Realitäts-Check" bedeutet in der Umsetzung: im Anschluss an die "Trockenübungen" in der Turnhalle wird der Ernstfall auf dem Schulweg oder auf dem Spielplatz geübt, wo Faktoren wie Wetter, Kleidung und weitere Utensilien, wie Ranzen, Spielzeug, etc. eine zusätzliche Rolle spielen. Die vom Team geschulten "Dummies" treten dann den Kindern als ihnen unbekannte "Täter" entgegen, gegen die sie sich mit allen zuvor gelernten verbalen und auch technischen Strategien zur Wehr setzen sollen. Dabei gehen die "Täter" jedoch professionell und sensibel mit den jeweiligen Möglichkeiten und Grenzen der Mädchen und Jungen um - niemand soll einen Misserfolg einstecken! "Vielmehr ist es wichtig, dass die Kinder den Erfolg verbuchen können, sich selbstbewusst und stark gegen einen Angreifer wehren zu können. Diese im Gedächtnis gespeicherte Erfahrung wird sie im wirklichen Ernstfall an ihr Potential zur Gegenwehr erinnern und stärken und sie zu beherzter Gegenwehr ermutigen", so die Kinder- und Jugendpsychotherapeutin und Erfolgstrainerin Gudrun Rinker. "Selbstverständlich werden diese realitätsnahen Rollenspiele auf die Möglichkeiten und Potentiale der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zugeschnitten", so Rinker. "Auch ein 7-jähriges Kind beispielsweise soll nicht verängstigt werden, sondern seine Stärke erleben! Es soll außerdem lernen, dass noch häufiger als Angriffe von "Fremden" auf der Straße viele sexuelle Übergriffe im nahem Umfeld stattfinden. Auch hier soll das Kind lernen, mit Worten "Nein" zu sagen, wenn es Berührungen als unangenehm oder "komisch" wahrnimmt. Die Kinder sollen ihre Fähigkeiten im Umgang mit möglichen "Tätern" erleben, sollen lernen, ihre Gefühle ernst zu nehmen und dadurch mutiger und selbstbewusster mit Situationen umzugehen.
Das Sicher-Stark-Team ist also keine Kampfsportschule besonderer Art, sondern vermittelt die Kompetenz, selbstbewusst und stark einem Täter gegenüber aufzutreten, ein klares NEIN zu signalisieren gegen Übergriffe und Anmache und sich erst im Notfall auch körperlich effektiv zur Wehr zu setzen. Das Ergebnis macht Mut:
Die Mädchen und Jungen können anschließend besser mit Angriffs-Situationen umgehen. Nach den Kursen erhält Ralf Schmitz oft Briefe von Eltern, die festgestellt haben, dass ihr Kind auch im schulischen und sozialen Bereich viel selbstbewusster geworden ist, oder auch viele Dankesschreiben von Kindern, die endlich ihre Angst vor möglichen Übergriffen überwunden haben.
Das zehnköpfige "mobile Einsatzkommando" besteht aus hochqualifizierten Fachleuten: Diplom-Sozialpädagogen, Polizeibeamten, Kinder- und Jugendpsychotherapeuten, Doktoren und Professoren, Diplom-Psychologen und Kampfsporttrainern, die mehrheitlich weitere qualifizierte Ausbildungen in den Bereichen Körperarbeit, pädagogisches Rollenspiel, Gesprächsführung etc. und jahrelange Praxiserfahrung aufweisen. Diese Experten arbeiten im gemischtgeschlechtlichen Team, um so den Schulkindern immer sowohl den Identifikationspartner, als auch das gegengeschlechtliche Pendant zur Auseinandersetzung zu bieten.