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Erfahrungsberichte aus der Ausbildung

 Versicherungskaufmann

Meine Ausbildung zum Versicherungskaufmann bei der Württembergischen

Nach meinem Schulabschluss 2001 habe ich mich für eine Ausbildung zum Versicherungskaufmann entschieden. Für die Württembergischen Versicherung AG sprachen vor allem der gute Name und der gute Ruf der Ausbildung. Außerdem hat mir das dortige Auswahlverfahren sehr gut gefallen. Bald nach der Bewerbung bekam ich die Zusage.

Bisher war die Atmosphäre im Unternehmen für mich als Azubi sehr angenehm. Das Verhältnis zu den Ausbildern und Mitarbeitern ist gut, ebenso wie bei den Azubis untereinander.

Die Ausbildung dauert zweieinhalb Jahre, wobei man kurz vor Ende dieser Zeit eine Abschlussprüfung absolviert. Hier wird das vermittelte Wissen der Ausbildung in einem Kundengespräch geprüft. Nach etwas mehr als einem Jahr hat man zudem noch eine Zwischenprüfung zu schreiben, welche den aktuellen Wissensstand des Azubis zeigen soll. Bei dieser Art von Prüfung handelt es sich zum größten Teil um ein Multiple-Choice-Verfahren. Hier kann man nicht durchfallen, was jedoch nicht heißt, dass man sich nicht anstrengen soll. Während der Ausbildungszeit werden die Auszubildenden in drei Gruppen bzw. Sparten eingeteilt, welche sich dann teilweise nochmals spezialisieren: Sach-, Leben- und Kraftfahrtversicherung. In der jeweiligen Gruppe vermitteln die Ausbilder dann in Theorie und Praxis das nötige Fachwissen. Durch Schulungen, aber auch durch eigenständiges Lernen und Gruppenarbeit, wird einem hier das Versicherungsgeschehen beigebracht.

Jeder Auszubildende muss eine Hauptsparte wählen, in der er dann die Abschlussprüfung ablegt. Die dafür nötigen Kundenberatungsgespräche übt man während der Ausbildungszeit.

Zusätzlich wirft jeder für eine Dauer von drei Monaten einen kleinen Blick in die Welt des Außendienstes. In dieser Zeit arbeitet der Azubi bei einem Generalagenten und ist dort auch bei Kundenbesuchen dabei.

Neben der Ausbildung im Betrieb besucht man an eineinhalb Tagen pro Woche die Berufsschule. Hier werden das spezielle Fachwissen, aber auch die Allgemeinbildung vertieft. Auf Projekte und Präsentationen wird ebenfalls Wert gelegt. Auch in der Berufsschule müssen die Auszubildenden am Ende in bestimmten Fächern eine Abschlussprüfung absolvieren.

Nach einem erfolgreichen Abschluss kann der Azubi dann nach einer bestimmten Übergangszeit im Unternehmen weiterarbeiten. Es besteht aber auch die Möglichkeit, sein Wissen in einem Studium in Richtung Fach- oder Betriebswirt zu vertiefen.

Lars Hiller

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